Rückblick: Wie ist die Child Destiny Foundation eigentlich entstanden?


Manch einer wird sich vielleicht schon gefragt haben: „Wie ist die Child Destiny Foundation eigentlich entstanden?“ oder „Wie kommt es dazu, dass eine Österreicherin ein Projekt in Nairobi mitaufbaut?“ Hier gibt’s alles zum Nachlesen:

Meine ersten Berührungspunkte mit der Child Destiny Foundation waren über Glorine. Sie ist die Mutter von Nahshon, der im Jahr 2012 ein Klient von mir war. Ich bin Ergotherapeutin und durfte zwischen 2012 und 2013 als ehrenamtliche Mitarbeiterin in einem Therapiezentrum in Kibera arbeiten. Glorine ist eine entschlossene Frau und ihre Art, sich für ihr Kind einzusetzen, hat mich beeindruckt. Von ihr habe ich sehr viel über ihr Leben aber auch die rechtliche Situation, Schulbildung und Gesundheitsversorgung von Kindern mit Beeinträchtigung in Nairobi erfahren.

Immer wieder sprach sie davon, dass sie etwas ändern möchte und für die Rechte ihres Sohns, aber auch für andere Betroffene kämpfen will. Nach einem Event am Valentinstag 2013 lud mich Glorine zu einem Meeting der Child Destiny Foundation ein und ich lernte die anderen mitarbeiteten Eltern (Florence, Mercy und Alex) kennen. Sie erzählten mit Leidenschaft von ihren Ideen und Visionen, davon, die (gesellschaftliche) Situation für Kinder mit Beeinträchtigung in Kenia grundlegend zu verändern, ein Therapiezentrum in Kibera aufzubauen und betroffenen Kindern alles zu bieten, was sie für ihr Leben benötigen. Ich war von ihrem Engagement und ihren Plänen beeindruckt und beschloss für mich, diese Eltern bei der Umsetzung ihrer Ziele zu unterstützen.

Zurück in Österreich wurde ich von dem Interesse und der Hilfsbereitschaft meiner Verwandten, Freunde, Pfarr- und Pfadfindermitglieder überwältigt. Sehr schnell war Geld beisammen, um das Vorhaben in Nairobi zu unterstützen.

Der nächste Schritt? – Registrierung der Child Destiny Foundation in Nairobi, um mit der Arbeit in Nairobi begonnen zu können!

Es war ein langer Weg den Projektleiter Alex, beschreiten musste – 3 Monate wurde er von Behörde zu Behörde und diversen Anwälten geschickt, bis er endlich alle notwendigen Dokumente beisammen hatte. Am 28. Juni 2013 war es dann soweit und er konnte stolz das Zertifikat in seinen Händen halten.

Stiftungsurkunde

Der Grundstein zur Child Destiny Foundation war gelegt und der weiteren Arbeit stand nichts mehr im Weg!

Claudia Patka

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